Glück? Erfolg? Persönliche Freiheit? Wollen wir doch alle, oder? Und Berlin ist ja sowieso immer eine Reise wert. Also sind wir nach Berlin gefahren. Wir hatten uns nämlich zum Gedankendoping Sprungbrettseminar  von Eugen Simon am 12. und 13. November angemeldet. Das heißt, ich hatte mich und meinen Mann angemeldet und er hat nicht widersprochen. Na ja, er ist halt auch ein Guter und Lieber und schon seit 37 Jahren mit mir verheiratet, also ziemlich abgehärtet ;-)

Schon die ganze Woche über war ich ganz aufgeregt, aber auch irgendwie gespalten. Einige Zeit vorher hatte ich mir auf der Seite von Eugen Simon sein kostenloses E-Book “Gedankendoping – Erfolg im Leben ist kein Zufall” heruntergeladen. In vielen Punkten, die er darin anspricht, habe ich mich wiedergefunden. So manches Unkraut in meinem Gedankengarten, das ich pflege, hat er mir vor Augen geführt. Oh je… Bloß gut, dachte ich, dass es die Möglichkeit des Gedankendoping gibt, denn sonst… Schließlich werden aus unseren Gedanken unsere Worte und aus unseren Worten werden unsere Taten und so weiter. Wissen wir ja “eigentlich” alle, oder? Gespalten war ich deswegen, weil ich dachte: Zwei Tage mit Hunderten von Menschen, eine Massenveranstaltung also, was soll sich da groß bei mir ändern?  Und Werbung für seine Seminare und Produkte macht er sicher auch reichlich, gerade bei dem geringen Preis, den wir zahlen mussten, eigentlich ganz logisch und wohl auch zu akzeptieren. Aber – vertue ich da vielleicht doch nur meine Zeit? Obwohl ich mir natürlich das Vorbereitungscoaching angehört, gut gefunden und meine Aufgaben gewissenhaft abgearbeitet hatte.

Als wir am Samstag früh kurz nach acht Uhr ankamen – ist so gar nicht meine Zeit – wurden wir von freundlichen Menschen in blauen T-Shirts empfangen, auf jedem stand das Wort Gedankendoping.Das waren alles freiwillige Helfer, die schon mal ein Gedankendoping-Seminar besucht hatten und ihr Wochenende aus Überzeugung und mit viel Freude dafür opferten, sich um die Seminarbesucher zu kümmern. Die allen ihre Unterlagen aushändigten und die Namen auf den Listen abhakten. Das Foyer füllte sich, eine erwartungsvolle Stimmung breitete sich aus. Hm. Schau’n mer mal, dachte ich.

Dann ging die Tür auf zum Saal. Schnell rein, Platz am Mittelgang suchen, dort wo’s gut ist für Kurze wie mich. Und endlich kam er. Flotter Auftritt, und – platsch – da lag er. Mein Gott, dachte ich – denn davon hatte ich schon gehört -, der macht das tatsächlich jedes Mal. Trotzdem – hat er gut gemacht. Jeder hat die Botschaft verstanden.

Aber was soll ich lange drumrumreden. Diese zwei Tage waren voll mit neuen Erfahrungen, ich habe unheimlich viel gelernt. Ich habe gelernt, meine alten, störenden Gedankenmuster, meine negativen Emotionen zu ersetzen durch neue, positive Gedanken und Gefühle. Ich habe alte, jahrzehntealte Belastungen abgelegt wie ein nicht mehr passendes Kleidungsstück. Nicht alle, aber doch schon etliche. Und ich werde einen Satz künftig vermeiden: “Das weiß ich schon.” Laut Eugen Simon die vier gefährlichsten Worte, weil man sich dadurch neuen Einsichten, neuen Erkenntnissen verschließt. Noch so ein Aha-Effekt für mich, denn so habe ich das bisher noch nicht gesehen. Da kommt dann wieder unser Unterbewusstsein ins Spiel, das leider 95 % unserer Handlungen und Wahrnehmungen steuert. Nur für die restlichen 5 % ist unser Bewusstsein “zuständig”. Aber Eugen Simon zeigt uns hier eine Hintertür: Wir können unser Unterbewusstsein bewusst beeinflussen. Gedankendoping eben…

Und ich habe gelernt, warum das Seminar Sprungbrett-Seminar heißt. Stellen Sie sich einen Menschen vor, der auf das Sprungbrett steigt, um hinab zu springen in das mit Wasser gefüllte Becken. Er ist mutig und zuversichtlich. Er klettert hoch bis ganz nach oben. Und dann – guckt er runter. Phhhh. Weg ist der Mut. Weg ist die Zuversicht. Es ist nur noch irrsinnig hoch. Viel zu hoch. Ihm wird ganz schwindelig. Ganz vorsichtig legt er sich flach hin und hält sich fest. Bloß nicht bewegen. Hilfe, das geht schiiief… Da liegt er nun, zitternd vor Angst. Nichts geht mehr. Diese Situation beim Verfolgen unserer Ziele kennt wohl fast jeder. Man weiß, was man will, man weiß, was man tun muss. Und man geht es an. Und dann verliert man den Mut. Sehen Sie, genau deshalb heißt dieses Gedankendoping-Seminar eben Sprungbrett-Seminar. Denn dort lernen Sie zu springen.

Sie lernen, alte Gedankenmuster – und wenn es sein muss, auch Menschen, die einen negativen Einfluss ausüben – zu verlassen. Stellen Sie sich die Frage: Wen oder was lasse ich in mein Leben? Sie erhalten Hinweise darauf, wie Sie mit Zurückweisungen umgehen, Grenzen sprengen und Selbstbewusstsein aufbauen können. Wenn Sie sich dafür entscheiden, ein besseres, ein glücklicheres und erfolgreicheres Leben zu führen, können Sie an diesem einen Wochenende ganz wichtige Anstöße zur Erreichung des nächsten Levels in Ihrem Leben erhalten. Vor allem habe ich gelernt, tiefer in mich hineinzuhören.

Eugen Simon ist absolut authentisch und er strahlt eine unwahrscheinliche Energie aus. Er inspiriert. Und genau das ist ihm wichtig. Er will nicht motivieren, er will inspirieren. Denn die Motivation für das, was wir tun, muss aus jedem Einzelnen selbst kommen. Wir müssen uns fragen, warum wir etwas wollen. Die Gründe dafür sind das Ausschlaggebende, das Warum, das dahintersteckt. Das Wie ergibt sich dann daraus.

Einen Satz von Eugen Simon muss ich hier unbedingt noch loswerden. Er sagte: “Es gehört genau so viel Energie dazu, ein beschissenes Leben zu führen, wie Energie dazu gehört, ein erfolgreiches Leben zu führen.” Erst habe ich gelacht. Dann habe ich nachgedacht. Oops. Der hat Recht.

Eugen Simon sprach über die drei dominanten Lebensbereiche eines jeden Menschen, über Angewohnheiten, Überzeugungen und Werte. Ich habe meine Angewohnheiten aufgeschrieben (grummel) und meine Ziele definiert – mutig und ohne Wenn und Aber. Es ging um unsere Glaubensmuster, unsere Wahrnehmung, unsere Beziehungen. Was wird es mich kosten, wenn ich keine Veränderung in bestimmten Bereichen vornehme? Wie wird sich mein Leben verbessern, wenn ich Veränderungen in diesen Bereichen vornehme? Es ging um unsere Emotionen, um negative und schädliche Verbindungen, unsere erfolgsverhindernden Entscheidungen, unsere Visionen und um Regeln für lang anhaltenden Erfolg.

Wir haben an diesen zwei Tagen mit Eugen Simon eine ganze Reihe von Übungen oder Meditationen gemacht, die ich hier gar nicht beschreiben kann – und auch nicht beschreiben will, denn jeder erlebt das auf seine Art. Nur so viel will ich dazu sagen: Es war einfach phänomenal, wie viel Energie dabei aufgebaut wurde. Ganz ohne Tschakka und so. Und einiges, was wir machten, wirkte ungeheuer befreiend. Selbst mein Mann, Skeptiker (Realist nennt er das) und Verstandesmensch, hatte strahlende Augen und freute sich darüber, alten Ballast losgeworden zu sein. Gedankendoping ist eines unserer Lieblingswörter geworden ;-) .

Eines ist natürlich klar: Es ist wie immer, sich jetzt lächelnd zurücklehnen und warten, dass der Erfolg kommt, führt zu gar nichts. Wir müssen schon weitermachen, wir müssen einfach TUN.

Unsere Entscheidung, das Gedankendoping-Sprungbrettseminar zu besuchen, war eine sehr gute, eine richtige Entscheidung. Es war ein Anfang. Nicht mehr und nicht weniger. Darauf können wir jetzt aufbauen. Es gibt noch so viel zu lernen. Auch und vor allem von Eugen Simon und seinem Gedankendoping. Davon möchte ich noch mehr …

Und Sie können das auch. Auch Sie können anfangen, das Leben zu führen, das Sie führen möchten. Ein erfolgreicheres Leben, ein glücklicheres Leben. Sie können es, wenn Sie es wirklich wollen und bereit sind, etwas dafür zu tun. Nur: Sie müssen damit anfangen. Es ist Ihre Entscheidung, was für ein Leben Sie in Zukunft führen wollen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen – auch im nächsten Jahr wird es Gedankendoping-Sprungbrettseminare geben. Alle Termine finden Sie hier:

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