HypnoticMind Betatest Teil 2

Möglicherweise haben Sie dieses Video schon genau so oft angesehen wie ich. Und wenn ich es mir noch fünf Mal ansehe, berührt es mich immer noch genau so wie beim ersten Mal:

Dieses Video ist für mich eines der besten Beispiele, wie man mit sanften, emotionalen Worten, ohne aufdringlich zu sein, Bilder in die Köpfe der Menschen zaubern kann. Und dank Tobias Knoof und HypnoticMind weiß ich jetzt auch, welche Hot Buttons hier ausgelöst werden.

Denn darum geht es schließlich bei HypnoticMind, um Bilder, mit denen Gefühle angesprochen werden, darum, durch bildliche Sprache die Wahrnehmung der Leser oder Kunden zu steuern. Je stärker wir die Menschen emotional berühren, desto kräftiger sind die neuronalen Spuren im Gehirn. Sagt Tobias Knoof. Hat er doch Recht, leuchtet ein, oder?

Aber ich greife mal wieder vor. Immer schön der Reihe nach…

Am Ende meines ersten Betatester-Berichtes haben Sie ja schon gelesen, dass bereits an diesem Tag das zweite Datenpaket von Tobias bei mir eingetroffen ist. Was ich erwartet habe, könnte ich jetzt selbst nicht genau sagen – vielleicht eine Wundertüte? Irgendwie halt etwas anderes als – Listen. Deshalb dachte ich im ersten Moment: Och nee, Listen, Checklisten… Listen mag ich gar nicht, grundsätzlich nicht. Da steigen bei mir gleich Bilder auf aus meinen Erinnerungen, die Unwohlsein hervorrufen. Wenn ich früher Listen vor mir hatte, musste ich meist etwas machen, das ich überhaupt nicht mochte. Ich hatte damit also schlechte Erfahrungen gemacht, die mich emotional sehr berührt und anscheinend kräftige neuronale Spuren in meinem Gehirn hinterlassen haben ;-) .

Aber was mach ich jetzt? Schließlich bin ich Betatesterin und außerdem waaahnsinnig neugierig auf alles, was ich von Tobias an Unterlagen bekomme. Also tief Luft holen und lesen. Das mache ich dann auch, anfangs noch immer mit leicht verkniffenem Gesichtsausdruck. Gar nicht gut, macht Falten!

Die Falten verschwanden aber schon bald, weil – voreilig wie ich manchmal bin, hatte ich natürlich ganz schnell die zip-Datei gespeichert, entpackt und alles geöffnet, statt zuerst zu lesen, was Tobias ausführlich in seiner Mail dazu geschrieben hat. Und das habe ich erst eine halbe Stunde später “zufällig” bemerkt… *schäm*.

Und jetzt zu den Unterlagen:

Zuerst ging es noch relativ harmlos – so schien es mir zumindest auf den ersten Blick – um den Aufbau von Commitments, die Gründe dafür, einschließlich Tipps und Praxisbeispielen. Die Kraft, die dahinter steckt, wurde mir erst bewusst, als ich tiefer in das Thema einstieg und vor allem die Erläuterung von Tobias Knoof dazu gelesen hatte. Was passiert wohl, wenn Sie immerzu Ihren potentiellen Kunden zu Commitments verleiten, die zu einer positiven Auseinandersetzung mit dem zukünftigen Kaufobjekt (ver)führen? Richtig: Er findet es einfach gut, er kann gar nicht mehr anders. Das hätte ich vorher nicht gedacht, dass man mit so etwas scheinbar Harmlosem so viel erreichen kann in Bezug auf Steigerung des Interesses und der Kaufabsicht…

Die zweite Liste ist eine Checkliste für Verkaufstexte, Produkte und Kampagnen. Sie enthält alle die schon in vielen anderen Blogartikeln über HypnoticMind angesprochenen 28 psychologischen Effekte in Kurzform, eine kurze Definition des Ziels der Anwendung und wo man sie anwendet, zum Beispiel in Texten, Videos oder bei Bildern. Eine echt gelungene Kurzfassung, mit der man gut arbeiten und zum Beispiel bereits geschriebene Texte überprüfen kann. Sehr interessant und später sicher auch sehr hilfreich. Nur gerade jetzt, wo ich über alle diese Effekte einfach noch zu wenig weiß, verrät mir diese Liste eben noch nicht sooo viel und ich lege sie erst mal zur Seite…

Weiter geht es mit den weiter oben schon erwähnten „Hot Buttons“: Dabei geht es um Emotionen, Gefühle, und welches die stärksten sind, die wir nutzen können. Wie wir sie auslösen, um unserem Kunden nicht nur den Nutzen bildhaft zu zeigen, den er von unserem Produkt hat, sondern ihm zu zeigen, wie damit sein sehnlichster Wunsch erfüllt oder sein größtes Problem gelöst wird. Denn das ist es doch, was die Menschen interessiert: „Was habe ich davon?“. Kauft sich ein Mann ein BMW 6er Cabrio wegen dem BMW TwinPower Turbo Reihen-6-Zylinder Benzinmotor mit 4-Ventil-Technik und Benzindirekteinspritzung? Oder kauft er es sich, weil sein Nachbar garantiert neidisch über die Hecke guckt, wenn er mit dem Auto, dessen Motor so einen tollen Sound hat, von zuhause los fährt? Kauft er es, weil das Verdeck dem Auto eine coupéhafte Silhouette verleiht und in Verbindung mit der absenkbaren Heckscheibe eine wirkungsvolle Belüftung des Innenraums bietet? Oder kauft er es, weil er in Gedanken die Frau, die er unbedingt für sich gewinnen will, in seiner Vorstellung neben sich sitzen sieht mit wehenden Haaren und wie sie ihn dabei glücklich anlacht? Erfüllung, Liebe, das Bewusstsein des eigenen Reichtums, Selbstzufriedenheit und der Neid des Nachbarn… das alles sind Gefühle, die bei ihm dann den dringenden Wunsch auslösen, dieses Auto haben zu wollen. DAS ist für mich… einfach der Kern des Ganzen. Glaube ich zumindest – bis jetzt… Diese Hot Buttons sind wie Schalter. Schalter für Begeisterung, Sympathie und Kaufabsicht…

Und jetzt gleich wird es noch einmal ganz spannend – finde ich jedenfalls. Gerade weil ich beim Schreiben dazu neige, vom Höckschen aufs Stöckschen zu kommen. Wie leicht verlaufe ich mich dabei und verliere den Faden. Und dann ist die ganze Spannung weg. Und der Kunde – ist auch weg.

Es geht handelt sich hier um ein Konzept mit den einzelnen unbedingt erforderlichen Schritten beim Erzählen einer Geschichte, ein Grundmuster, das Ihnen hilft, dramaturgisch einen Spannungsbogen aufzubauen.

Dieses Konzept ist mit seinem Wirkmechanismus tief in unserem Unterbewusstsein verankert und führt zwangsläufig zum Erfolg. Auf ihm basieren alle wirklich erfolgreichen Filme, Bücher, Kampagnen und Werbetexte. Diese Abfolge kann in Verkaufstexte, E-Mails, Kampagnen und ganze Launchszenarien übertragen werden. Wow – damit können Sie und ich herrliche Geschichten erzählen – und unsere Kunden lieben Geschichten. Das Ergebnis: Unsere Kunden werden uns lieben, sie werden glücklich sein und wir werden den Erfolg haben, den wir alle uns wünschen. Allerdings bin ich mir darüber im Klaren, dass das nicht von jetzt auf gleich gehen wird. Das ist etwas, das man üben muss. Und dann wird man immer besser und besser. Bis wir solche Geschichten schreiben können, in die unsere Kunden eintauchen, förmlich darin leben und wir damit die Emotionen wecken, die zum Schluss zu der gewünschten Handlung führen. Darin sehe ich jedoch auch eine Verpflichtung. Nämlich die, dass unsere Produkte und Dienstleistungen, die wir mit solchen Geschichten an den Mann oder die Frau bringen wollen, für diese auch wirklich nützlich und sinnvoll sind. Dass wir damit also gerade nicht den sprichwörtlichen Sand in der Wüste verkaufen.

Als nächstes enthalten meine Unterlagen ein Mindset, das in einer ganzen Reihe von „Glaubenssätzen“ vor allem die Unterschiede im Denken reicher und armer Menschen aufzeigt. Mindestens genau so wesentlich ist für mich der Teil, der die wichtigsten Erfolgsmultiplikatoren aufzeigt. Einige der Erfolgsmultiplikatoren kannte ich schon, auf andere aber wäre ich wohl nie von allein gekommen. Und bei so manchem der Glaubenssätze habe ich mich ertappt… Sehr sinnvoll, dieses Wissen mit den eigenen Kunden zu teilen, denn schließlich sollen unsere Kunden erfolgreich sein beziehungsweise werden. Natürlich mit unserer Hilfe, sie werden uns dafür lieben.

Ich weiß natürlich nicht, wie Sie darüber denken – vielleicht schreiben Sie mir das hier unten in einem Kommentar – aber aufgrund der Möglichkeiten, die das Wissen aus HypnoticMind bietet, halte ich den HypnoticMind-Ehrenkodex, den Tobias erstellt hat und den ich jetzt ebenfalls erhalten habe, für wirklich sehr wichtig. Oder finden Sie es toll und besonders bewundernswert, besonderes und ganz spezielles Wissen im Bereich der Verkaufspsychologie dazu zu verwenden, dunkelhäutigen Afrikanern Bräunungscreme zu verkaufen? Sicher wird er einige Leute nicht von einer böswillig-manipulativen Verwendung der Werkzeuge und Effekte von HypnoticMind abhalten, eine absolute Sicherheit kann es nie geben, dass es nicht irgend jemand doch missbraucht. Tobias Knoof sagt dazu: “Wir möchten uns von vorn herein klar positionieren: HypnoticMind ist dafür da, positiv, konstruktiv und unterstützend eingesetzt zu werden. Es ist wie das Spiel mit dem Feuer, man kann es anwenden, um mutwillige Brandstiftung zu betreiben und anschließend Versicherungssummen zu kassieren oder man kann es anwenden, um den Dampfkessel einer Lokomotive anzutreiben, welche Nahrungsmittel und Baumaterialien in die nächste Stadt liefert, damit diese weiter wächst und erblüht.” Es ist mir allerdings nicht klar, wie hier evtl. angedachte Sanktionen durchzusetzen wären, ich bin eben eine Technik-Niete. Trotzdem – dieser Kodex entspricht voll und ganz meiner Denkweise.

So, über das 7. Blatt werde ich gar nicht viele Worte verlieren: Es geht um die universale Marketing-Formel, die V.O.O.D.O.O.-Formel… DAS verrate ich jetzt aber nicht, was da drin steht ;-) . Na ja, vielleicht so viel: Mit Hilfe dieser Formel – wenn man sie verstanden hat und alles richtig macht – können Sie jedes Bild, jede Idee, Vorstellung, Meinung oder geistige Strömung im Kopf eines Menschen oder auch einer definierten Gruppe von Menschen sich dauerhaft festsetzen lassen.

Mein persönliches Resümee:

Jetzt geht es in meinem Kopf ziemlich drunter und drüber. Das muss ich erst mal sacken lassen. Das geht alles nicht so nebenbei, es ist zwar sehr gut beschrieben und erklärt, aber es ist keine Wundertüte, es ist echt mit Arbeit verbunden. Ich werde es wieder und wieder durcharbeiten müssen, ich muss es verinnerlichen und dann vor allem – umsetzen.

Mit absoluter Sicherheit wird das Ganze allmählich Einfluss nehmen auf meine Arbeit, auf meine Artikel und E-Mails. Nicht von heute auf morgen, es ist kein Knalleffekt zu erwarten. Ich habe ja auch erst einen kleinen Teil der Unterlagen, es ist ein Anfang…

Aber obwohl ich jetzt etwas matschig im Kopf bin, hat die Spannung bei mir nicht nachgelassen und ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Bleiben Sie dran, ich werde Sie über alles informieren. Bis bald, es bleibt dabei: In den nächsten Tagen geht es weiter.

Herzliche Grüße
Ihre
Jutta Schumacher

P.S.:
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P.P.S.:
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Von Vorurteilen, Checklisten, Storytelling und der ultimativen V.O.O.D.O.O. Marketing-Formel, 4.0 out of 5 based on 2 ratings

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