Jutta Schumacher (J.S.): Liebe Diana, zuerst einmal ganz herzlichen Dank dafür, dass Du Dich zu diesem Interview bereit erklärt hast.

Mein erster Kontakt mit Dir war ja in einer Gruppe bei Facebook. Da bist du mir aufgefallen, weil Du erstens eine sehr attraktive Frau bist und mich zweitens durch Deine Fachkenntnisse im Bereich Internet-Marketing und vor allem in Bezug auf die ganzen damit zusammen hängende Techniken beeindruckt hast. Aber ich muss auch gleich gestehen, dass ich sonst nicht viel über Dich weiß. Deshalb möchte ich Dich bitten, zuerst doch mal ein wenig über Dich zu erzählen. Internet- oder Network-Marketerin sind ja keine Lehrberufe, Du hast doch vorher sicher auch mal etwas ganz Anderes gemacht?

Diana Aigner (D.A.): Vielen Dank für das Kompliment Jutta. Das schmeichelt mir.
Ja, das stimmt. Es sind natürlich keine Lehrberufe. Ich begreife mein Tun ehrlich gesagt auch nicht so direkt als Beruf, sondern eher als Berufung. Ich habe allerdings nicht gleich dazu gefunden. Nach meiner Schulzeit, in einer privaten Wirtschaftsschule, habe ich in einem Münchener Traditionsunternehmen Bürokauffrau gelernt, und war dann auch bis 1990 in dem Beruf tätig.
Als ich meinen Mann kennenlernte nahm dies dann eine Wendung. Er war mit einer eigenen Handelsagentur Unternehmer und wir arbeiteten fortan zusammen.
Als die ersten leistungsfähigeren Computer aufkamen, haben wir uns irgendwie in diese Richtung orientiert. Wie es genau dazu kam, das kann ich Dir heute nicht mehr so richtig sagen. Wir haben damals bereits Infoprodukte und Software im Abo verkauft. Allerdings auf die althergebrachte Weise und auf Disketten. Der Versand wurde mit der Post erledigt. CD-ROM und Internet gab es ja 1990 noch nicht.

J.S.: Wann und wie hast Du dann angefangen, online zu arbeiten?

D.A.: Den ersten Online Zugang hatten wir 1992 über CompuServe. Nun ja, das ist ja mit dem heutigen Internet in keinster Weise zu vergleichen. Aber es war schon sehr spannend, sich mit Menschen auf der ganzen Welt auszutauschen. Obwohl aus heutiger Sicht alles quälend langsam war.
Ich kann mich erinnern, wir haben über CompuServe sogar Kunden in Australien und den USA gewonnen.
Ja, und die Übertragungsgeschwindigkeiten damals waren auch nicht wirklich dazu geeignet, an ein Online Business zu denken. Mit den ersten schnelleren Modems wurde es besser, Serverstandorte in Deutschland waren zwar vorhanden, aber in der Regel Universitäten und Lehranstalten vorbehalten oder schlichtweg sehr teuer. Die Branche begann sich gerade erst zu entwickeln. In den USA, ja, da war man schon weiter, aber Amerika ist eben weit weg, obwohl man sich denken konnte, welchen Weg diese neue Technologie einschlagen wird, hat man gezögert und abgewartet was kommt.

J.S.: Hast Du dann gleich Deine eigene Webseite gehabt oder wie war das?

D.A.: Nein, wir hatten zwar Webseiten, eine ganze Menge davon, aber eine persönliche Webseite habe ich erst voriges Jahr eingerichtet. Der Grund dafür ist ganz einfach, wir haben uns immer auf das Kundengeschäft konzentriert und nach Auftrag gearbeitet. Außerhalb der Politik war personal branding völlig unbekannt und wir wurden durch Empfehlungen weitergereicht.
Unser Hauptgeschäft, mit dem wir richtig in die Onlinewelt eingestiegen sind, waren Domains.
Die ersten haben wir 1994 registriert. Wenn man bedenkt, dass die erste Domain bereits 1985 registriert wurde, waren wir für Deutschland früh am Start und mit unter den Ersten. Es war klar, dass sich Domains als Handelsware entwickeln werden. Obwohl es schon etwas gewagt war zu dieser Zeit.
Domains kosteten damals 65 DM im Monat und da war kein Server oder Webspace dabei.
Ein eigener Server in USA kostete damals auch 900 USD pro Monat, Traffic mit 15 USD pro GB kam dazu.
Das war die Zeit des umgekehrten Weges, in der man versuchte zwar viele Leute auf die Seiten zu bekommen, aber gleichzeitig Traffic zu vermeiden um die Kosten kontrollieren zu können.

J.S.: Was machst Du am liebsten bei Deiner Arbeit, wo liegt Dein persönlicher Schwerpunkt?

D.A.: Am liebsten habe ich Kontakte zu Menschen.
Deshalb bin ich auch im Networking so zufrieden. Irgendwie sind da zwei Dinge zusammen gekommen, die zusammen gehören. Ich weiß dass es viele im Network Marketing gibt, die sich sehr wohl fühlen und die es wie ich eher als Berufung denn als Arbeit sehen. Meinen Schwerpunkt lege ich dabei auf Kontaktpflege.
Ich meine damit, für mich persönlich ist es der bessere Weg keine x-tausend Kontakte zu haben, die man eben hat, aber nicht kennt. Ich gehe lieber den Weg des sich Kennens.

J.S.: Nun ist es ja ein bisschen so, wenn man an Diana Aigner denkt, fällt einem auch gleich der Michael Aigner ein. Macht ihr in Bezug auf die Arbeit alles zusammen oder hat jeder auch Bereiche, die er ganz allein „beackert?

D.A.: Eigentlich kann man das so nicht sagen, da sich unsere Bereiche immer mal wieder überschneiden oder ineinander greifen. Das eine bedingt oftmals das andere.
Nun, ich arbeite mit der CyberBase und habe Produktkenntnisse, aber wenn es ans Eingemachte geht, dann sind mein Mann oder Werner Mohr die Personen der Stunde, die sich darum kümmern.

J.S.: Dein Name und besonders der von Deinem Mann steht zurzeit ja in engstem Zusammenhang mit einem ganz bestimmten Begriff: CyberBase.V6. Aber daran sind ja noch mehr Menschen beteiligt, da steckt doch ein ganzes Team dahinter, richtig?

D.A.: Da hab ich mich ehrlich gesagt ohnehin gewundert, dass Du auf mich und nicht auf meinen Mann zugekommen bist.
Aber ja, das stimmt.
Obwohl die Hauptentwicklung von Werner Mohr und meinem Mann stammt, hat sich im Laufe der Jahre eine Gruppe gebildet, bei der jeder seinen Teil dazu beiträgt.
Wir unterhalten dafür zwei getrennte Unternehmen, eine GmbH und eine GbR, beide Unternehmen existieren seit den neunziger Jahren.

J.S.: Im Moment denke ich da immer sofort an diesen tollen Trailer, den man sich z. B. hier angucken kann: http://internetmarketingtools.cb.gl Wer ihn noch nicht gesehen hat, unbedingt gucken. Ich könnte mir vorstellen, dass Dir die Arbeit daran echt viel Spaß gemacht hat – oder musstest Du sehr überredet werden?

D.A.: Da muss ich jetzt wirklich lachen. Es war einfach super. Wir hatten unglaublichen Spaß an dem Tag. Und man musste mich nicht überreden. Ich hab ja früher als Model für Werbung schon vor Kameras gestanden.
Das freut mich sehr, dass Dir der Trailer gefällt, es gab ganz unterschiedliche Meinungen und Aussagen dazu. Wir finden ihn auch gut.

J.S.: Wie ist das eigentlich gewesen? Mein Eindruck ist, dass Ihr dieses CMS ursprünglich für Eure eigene Arbeit entwickelt habt, dann immer mehr erweitert und verbessert, bis daraus dieses UCMS wurde, das Ihr jetzt auf den Markt bringt, ist das richtig? Oder wie ist CyberBase.V6 entstanden?

D.A.: Jutta, Dein Eindruck täuscht Dich nicht. Es war in der Tat so.
Im Grunde begann es damit, dass wir überlegten, wie wir die Domains, die wir hatten am einfachsten mit Content versorgen konnten. Man muss vielleicht dazu sagen, dass 1994 Google noch nicht existierte. 1996 gab‘s den Vorläufer und 1998 erst Google selbst.
Es gab auch keine Möglichkeiten Domains zu monetarisieren, außer durch einen Verkauf oder die Vermietung, oder eben durch Abos und bezahlten Content. Firmen wie sedo GmbH, eine deutsche Domainhandelsplattform, kamen alle erst sehr viel später. Deshalb war die Idee, eine Plattform zu haben, mit der man in der Lage ist, dynamisch themenspezifische Inhalte anzuzeigen, diese alle auf die entsprechenden Domains zu verteilen um Effizienz zu erreichen, aber trotzdem Content gegen Bezahlung anbieten zu können. Das Ganze natürlich interaktiv, so das Besucher auch eingebunden wurden.
Und dann kam es so, wie es im Leben so passiert, wir lernten Werner Mohr kennen, der mit Sicherheit zu den begnadetsten Programmierern gehört, die es gibt. Er erzählte von seiner Software, die er schon seit 1993 entwickelte und die damals auf einem 386er Computer unter Windows NT mit einem Modem ans Netz angebunden war. Aus dem Kontakt entwickelte sich eine seit damals anhaltende Freundschaft und eine geschäftliche Verbindung, aus der die heutige CyberBase entstanden ist. 1996 haben wir dann eine Umstellung von CGI auf PHP vorgenommen. Ein Jahr später kam der erste Großkunde, durch den die Entwicklung der CyberBase richtig vorangetrieben wurde. So entstand Modul um Modul, die über die Jahre hinweg optimiert und ausgebaut wurden.

J.S.: Wer ist eigentlich Eure Zielgruppe für dieses Produkt?

D.A.: Im Grunde kann CyberBase von jedem genutzt werden.
CyberBase.V6 – Internet Marketing Edition – ist, wie der Name schon sagt, mit speziellen Funktionen für das Internet Marketing ausgestattet und bietet viele Möglichkeiten seine Ideen und Geschäfte im Internet umzusetzen.
Wer professionell im Internet arbeitet und Funktionen benötigt, die ineinander greifen, der ist mit CyberBase bestens bedient.
Sowohl Anfänger als auch Profis bekommen ein Arbeitsmittel an die Hand, das vieles vereint und erleichtert. Man sollte aber ein paar Grundkenntnisse im Marketing und vom Internet mitbringen.
Für komplette Anfänger bieten wir einen Premium-Support, bei dem wir die gesamte Anpassung übernehmen, so dass nur die eigenen Inhalte und Bilder eingebracht werden müssen. Es gibt auch Video-Tutorials und Beschreibungen zum Umgang mit der CyberBase. CyberBase ist trotz des großen Umfangs im Umgang nicht schwieriger als andere Internet Software und hat immer die gleichen Bedienabläufe, so dass man sich sehr schnell zurechtfindet.

J.S.: Da habe ich aber trotzdem auch noch eine meiner berüchtigten Anfängerfragen: Ich als Technik-Dilettantin benutze für meine Seiten WordPress. CyberBase.V6 kann man jedoch, wenn ich Deinen Mann richtig verstanden habe, „nur“ für „normale“ Webseiten anwenden. Hängt das damit zusammen, dass WordPress auf PHP basiert?

D.A.: Um einer falschen Antwort vorzubeugen, habe ich ja extra nochmal bei Dir nachgefragt, wie die Frage zu verstehen ist.
Zu Anfang, CyberBase.V6 ist komplett in PHP geschrieben.
Und dann, die Frage ist genau falsch herum formuliert.
Mit WordPress kannst Du Blogs erstellen. Mit Joomla und Drupal Webseiten.
Mit CyberBase kannst Du Beides und Du kannst damit Geld verdienen.
Wordpress ist ohne Zweifel die beste Blog-Software. Dafür ist sie gemacht. Für Blogs. Punkt.
Eine reine WordPress oder Joomla, Drupal Umgebung ohne Plugins, kann aber nicht das, was CyberBase bereits in der Grundversion kann. Zum Beispiel: SEO, Mitgliederverwaltung, Benutzerrechte bis auf Artikeltiefe, Menüstrukturen mit Benutzerrechten, mehrere Domains mit unterschiedlichen Menüs und Inhalten, für all das benötigt z.B. WordPress Plugins oder eine WPMU Installation. CyberBase kann das alles ohne etwas installieren zu müssen. Dabei habe ich die Internet Marketing Funktionen noch gar nicht erwähnt, die zu einem großen Teil mit einer anderen Software überhaupt nicht möglich sind. Man kann also die Systeme nicht miteinander vergleichen.
Was CyberBase noch kann: WordPress, Joomla, Drupal und die Daten von Shopsystemen weiterverarbeiten.
Das heißt, wer zu uns kommt, muss nicht alles neu machen.

J.S.: Wie Du vielleicht weißt, bin ich Mitglied im VIP-Affiliateclub von Ralf Schmitz. Wir arbeiten im Club mit WordPress, die Software ist kostenlos und anfängerfreundlich, es gibt für fast alles ein passendes Plugin und wir brauchen alles nur genau so zu machen, wie Ralf es uns zeigt. Und es macht einen Riesenspaß mit Ralf zu arbeiten. Aber wenn ich mal rechne, was man sonst so alles bezahlen muss, für all diese Dinge wie Abosystem. Online-Kurse, Newslettersystem, Affiliatesystem, Multi-Blogs, Videomarketing, Webinare – da kommt ganz schön was zusammen. Im Vergleich dazu ist CyberBase.V6 ja wirklich nicht teuer. Und ich kann mir gut vorstellen, wenn ein Mitglied des VIP-Affiliateclubs später – der eine oder andere vielleicht auch schon demnächst – an ein größeres Projekt geht, dass er oder sie dann dafür sinnvollerweise CyberBase.V6 einsetzt. Was meinst Du dazu?

D.A.: Ich kenne den VIP-Affiliateclub und auch Ralf Schmitz, den ich übrigens sehr schätze.
Ich glaube Dir sehr gerne, dass Dir das Arbeiten mit Ralf Spaß macht.
Ralf hat mir übrigens auch seine Veranlassung erklärt, mit einem bestimmten Zahlungsanbieter zu arbeiten. Das fand ich wirklich super, dass er sich die Zeit dafür genommen hat.
Ralf ist wirklich ein sehr angenehmer und vor allem hilfsbereiter Mensch.
An der Stelle, falls Du das hier lesen solltest Ralf. Danke Dir!

Zu Deiner Frage, ich möchte keinen Vergleich zwischen Softwareprodukten anstellen, die sich so stark unterscheiden. Jede Software hat ihre Berechtigung, wenn es einen Einsatzzweck dafür gibt.
CyberBase.V6 ist speziell in der Internet Marketing Edition mit Funktionen ausgestattet, die man bei anderen Programmen hinzukaufen oder zusätzlich installieren muss. Auch wenn diese auf den ersten Blick kostenlos sind, sind sie es auf den zweiten Blick nicht, denn es kostet Zeit, die richtigen Plugins zu finden und diese up to date zu halten. Eigene Updates fallen bei CyberBase.V6 komplett weg. Wir erledigen das automatisch über einen zentralen Server der eine Softwareverteilung macht und damit alle CyberBase Umgebungen auf dem neuesten Stand hält. Und das ohne Downtime, praktisch on the fly. Der Server muss in keinen Wartungsmodus und bleibt immer online.

Da bei CyberBase alle Komponenten aus einem Guss und aufeinander abgestimmt sind, wird richtig Tempo gemacht. Im Durchschnitt brauchen auch grafiklastige Seiten keine 100 Millisekunden um die Seite am Bildschirm zu haben. Damit sind wir laut Google schneller als 95% der Webseiten, bei denen Google eine Geschwindigkeitsmessung vornimmt.
Wir haben dazu eine Grafik und den Bericht aus den Google Webmaster Tools:
http://internetmarketingtools.cyberbase.net/content-management-system/cyberbase/neuigkeiten.htm
Dadurch kommen zwei große Vorteile der CyberBase ins Spiel. Man verliert keine Kunden, weil die Seite zu langsam ist und der Besucher wieder geht und Google berücksichtigt performante Webseiten besser als langsame.

Du hast ja fast alle unserer Module in Deiner Frage aufgezählt.
Auf die einzelnen Module möchte ich jetzt gar nicht eingehen, das würde vermutlich den Rahmen dieses Interviews sprengen.
Wenn man alle Kosten, die einem bei einem professionellem Internet Marketing entstehen zusammen rechnet, dann ist CyberBase sogar sehr günstig, denn es ist ja gleichzeitig ein komplett eigener virtueller Server mit mindestens 5 GB Speicherplatz und Traffic-Flat.
Nimmt man die zusätzlichen Möglichkeiten, z.B. beim Emailmarketing wahr, wie die Alternativen Kampagnen, die außer uns so niemand implementiert hat, dann hat man dazu noch erhebliche Marktvorteile gegenüber Mitbewerbern.
Wir haben auch den One-Click-Opt-in über Facebook oder die Anmeldung über Facebook und Twitter.
An den One-Click-Funktionen für Google+ arbeiten wir gerade.
Oder nimm beispielsweise unser Abosystem, das wir für unterschiedliche Projekte schon seit 1997 einsetzen und das mit einem effizienten Abo-Rückgewinnungssystem und täglichen Buchungen, einschließlich automatisiertem Lastschriftverfahren ausgestattet ist.
Damit sind wir konkurrenzlos.
Wir bringen vor allem die Erfahrung mit und ein ganz wesentlicher Punkt bei uns, wir halten Zusagen ein und leisten hervorragende Supportarbeit.
Tickets werden während der Geschäftszeiten in der Regel binnen zwei bis drei Stunden beantwortet. Wir stehen auch in Messengern zur direkten Kontaktaufnahme zur Verfügung.
Support ist für uns ohnehin der wichtigste Bestandteil unseres Geschäfts, weil man nur mit zufriedenen Kunden auf Dauer glücklich wird.
Und wie Du an unserer Historie siehst, legen wir unser Geschäft langfristig und solide an.
http://internetmarketingtools.cyberbase.net/content-management-system/cyberbase/historie/index.htm

J.S.: Du selbst hast ja Deine Anfängerzeit schon unendlich lange hinter Dir, erinnerst Du Dich noch an irgendetwas Besonderes aus dieser Zeit? Etwas, das besonders toll oder besonders schrecklich war?

D.A.: Oh ja, da gibt es eine Reihe Erinnerungen, wobei schrecklich nicht ganz passt. Ärgerlich würde es bei den negativen Dingen besser treffen.
Im Domaingeschäft waren wir gewissermaßen Pioniere und haben Anfangs viele Abmahnungen kassiert, bis sich die Rechtsprechung gefestigt hat.
Nur eine einzige haben wir übrigens verloren, alle anderen und es waren insgesamt mehrere hundert Abmahnungen haben wir gewonnen. Die meisten übrigens zu der Zeit, als wir über vierzehntausend Domains hielten.
Highlights gab es natürlich auch, an die erinnere ich mich auch viel lieber. Eines davon war, das unsere Leistung von einem Weltkonzern erkannt wurde und der sich, obwohl ein günstigeres Angebot vorlag, für uns entschieden hat.
Ach ja und ein Ereignis, als 1996 über mich als Unternehmerin im FORBES-Magazin berichtet wurde.

J.S.: Diana, Erfolg kommt ja nicht von allein, und er kommt vor allem nicht ohne Planung. Ich gehe davon aus, dass Dein Network-Unternehmen so wie es jetzt ist und CyberBase.V6 für Dich nicht das Ende Deiner geschäftlichen Entwicklung darstellt. Was planst Du ganz allgemein gesprochen für die nächsten – sagen wir mal – 3 bis 5 Jahre?

D.A.: Jutta, dazu möchte ich sagen, dass die Frage so nicht beantwortet werden kann.
Es ist nicht mein Unternehmen oder Verdienst allein. Ich möchte erwähnen, dass mein Mann und Werner Mohr die Säulen unserer beiden Unternehmen sind und wir grundsätzlich an einem Strang ziehen. Nur gemeinsam war alles das möglich, wo wir heute sind.
Wir planen für die nächsten Jahre uns mit an die Spitze der CMS-Systeme zu setzen und werden noch weitere, spezialisierte Versionen der CyberBase herausbringen.
Eine kleinere Webmaster Edition ohne Internet Marketing Funktionen, mit der man für Kunden Webseiten gestalten kann, also passend für Internet Agenturen und Einzelunternehmer.
Und eine ISP Edition (ISP = Internet Service Provider), die speziell für Internet Dienstleister im Hosting-Bereich gedacht ist und mit der man mit ein paar Klicks komplette Hosting-Lösungen einrichten kann. Diese Version wird natürlich eine White-Label Lizenz sein.
Es wird auch eine Weiterentwicklung der CyberBase.V6 geben und wir haben noch Programmbestandteile, die wir bislang nicht kommuniziert haben. Außerdem wird es CyberBase komplett in Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Russisch geben.

J.S.: Diana, Du bist ja eine erfolgreiche und bekannte Frau. Hast Du eigentlich noch Zeit für Hobbys? Wenn ja, interessiert mich natürlich auch, was Du da machst.

D.A.: Ja klar hab ich die Zeit. Gerade im Moment nehme ich sie mir ganz besonders, da die letzten Monate doch recht anstrengend waren.
Ich genieße vor allem lange Spaziergänge mit unseren beiden Hunden Gustl & Ginger (Weimaraner), die herzallerliebst sind. Wir leben ja auf dem Land, direkt an der Isar und die Natur ist hier herrlich. Hügel, Wiesen und Wälder, einfach toll. Wir haben hier einen wunderschönen Weg, der entlang der Isar führt. Ich setze mich gerne auf eine Bank, und genieße die Natur. Oft sind wir dabei Stunden unterwegs.
Und ich fahre leidenschaftlich gerne Motorrad.
Ich habe auch noch viele andere Interessen, die ich aber nicht als Hobby bezeichnen kann, sondern einfach schöne Dinge und Momente, die mein Leben erfreuen. Ganz besonders wichtig dabei sind mir meine Freunde und die Pflege dieser Freundschaften. Ich kann Oberflächlichkeit nicht leiden.

J.S.: Was machst Du, wenn Du so richtig fertig bist und sich nur noch der Brummkreisel im Kopf dreht? Wie kannst Du am besten entspannen?

D.A.: Brummkreisel…, dieses Wort kannte ich nicht, aber die Frage kann ich kurz und bündig beantworten: Pause
Da wir ein gut eingespieltes Team sind, geht das auch ohne Probleme, auf diesen Komfort möchte ich auch nicht verzichten. Es kommt auch vor, dass ich mir ein verlängertes Beauty und Wellness-Wochenende gönne, vorzugsweise am Tegernsee.

J.S.: Diana, kannst Du eigentlich kochen? (Nein, das ist keine Frauenfrage, das frage ich auch jeden Mann.) Und wenn ja, was kochst du am liebsten?

D.A.: Das solltest Du eigentlich meinen Mann fragen, aber ja, ich kann kochen und koche auch sehr gerne.
Meine Lieblingsgerichte, die ich auch gerne zubereite sind mediterrane Fischgerichte.
Ich koche aber auch gerne Schweinebraten und Knödel, ich bin ja schließlich ein Münchener Kindl.

J.S.: Ganz zum Schluss habe ich jetzt noch eine Frage an Dich, bzw. eine Bitte. Was kannst Du uns Internet-Anfängern, also Menschen, die ihr Online-Business gerade erst aufbauen, mit auf den Weg geben? Gibt es da etwas, das Du uns allen besonders ans Herz legen möchtest?

D.A.: Ich habe schon sehr viele Antworten auf diese Frage gelesen, die zu 100% richtige war zumindest für mich eigentlich noch nie dabei.
Ich möchte deshalb eine andere Frage stellen: „Was ist einem das wichtigste Ziel?“ Meine Meinung dazu ist, nur wenn man sich diese Frage gestellt hat, kann man für sich selbst erkennen, welchen Weg man gehen muss.
Deshalb glaube ich, man kann dazu keinen pauschalen Rat geben.
Ich habe für mich jedenfalls festgestellt, das Wichtigste ist die Freude, die man mit dem haben muss was man macht. Etwas nur zu tun um Geld damit zu verdienen, macht die Mehrzahl der Menschen. Leider.
Als ich aufgehört habe daran zu denken, wie viel man mit einer Sache verdienen kann und mehr daran zu denken, was daraus werden kann, seitdem hat sich meine ganze Arbeitsweise verändert, positiv verändert.
Man muss natürlich auch ein paar Grundvoraussetzungen mitbringen, wie den Willen zum Lernen, Aufnahmebereitschaft, Arbeitseifer, Flexibilität und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.
Ach ja, man sollte sich einen Mentor suchen, jemanden der einen unterstützt.
Aber wie heißt es so schön: „Prüfe wer sich ewig bindet“. Ein Mentor ist natürlich nicht auf ewig, aber er will gut gewählt sein.

J.S.: Liebe Diana, ich danke Dir für dieses Interview. Ich freue mich, dass Du Dir die Zeit dafür genommen und alle meine Fragen beantwortet hast und ich wünsche Dir weiterhin viel Freude im Leben und natürlich viel Erfolg.

D.A.: Vielen Dank Jutta, es freut mich sehr, dass Du mich für dieses Interview auserkoren hast.
Ich wünsche Dir auch viel Freude sowie Erfolg mit Deinem Schaffen und Harmonie in Deinem Leben.

 
Wenn Sie mehr wissen wollen: Hier erhalten Sie alle Infos über die CyberBase.V6.

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