…ist diese Geschichte Ihnen gewidmet. Diese Geschichte ist unsere Geschichte. Wie wir gelernt haben – und noch immer lernen, unsere Zweifel zu besiegen (meistens), unsere Ziele zu finden und unserem Herzen zu folgen. Am Ende war es einfach. Wenn ich sage „einfach“, dann heißt das nicht, dass es leicht ist. Doch was finden Sie wertvoller – etwas, das Ihnen in den Schoß fällt oder etwas, wofür Sie sich anstrengen müssen?

Und genau darum geht es hier. Um das TUN. Selbst wenn Sie Ihr Ziel gefunden haben, Ihr großes Lebensziel, Ihre Vision, das was Sie wirklich wollen oder wie immer Sie das nennen mögen, ist ja noch nichts getan. Sicher geht es Ihnen dann erst mal genau so wie vielen, dass Sie sagen: Sobald ich das und das und jenes… geschafft habe/kann/weiß, dann… Und dann? Wie oft geht es dann weiter im gewohnten Trott, Sie sind „irgendwie“ unzufrieden, machen aber trotzdem weiter wie gehabt.

Genau so ging es uns, lange, viel zu lange. Das ist auch einer der Gründe, warum hier seit vielen Monaten nichts mehr passiert ist. Das wird sich jetzt jedoch ändern, es soll wieder spannend werden für Sie.

Ich erzähle Ihnen einfach mal, wie das kam. Möglicherweise kommt Ihnen einiges bekannt vor.

Die letzten rund anderthalb Jahre waren sehr, sehr ereignisreich und oft wie eine Achterbahn. Wir haben in dieser Zeit unser Leben praktisch auf den Kopf gestellt. Schon seit längerem war unser Leben nicht mehr so, wie wir es uns gewünscht hätten. Es war einfach nicht mehr richtig für uns, es war wie ein Anzug, der verwaschen und eingelaufen war und überall zwickte.

Aber wie Mensch so ist, auch wir hielten erst mal fest daran. So nach dem Motto: Das haben wir schließlich mal angefangen, das kann man doch nicht einfach hinschmeißen. Man muss doch auch mal durchhalten und so weiter. Alles das, was Sie vermutlich auch kennen. Schließlich neigen wir Menschen dazu, am Bekannten festhalten zu wollen, selbst wenn es der größte Mist ist, statt dass wir uns davon trennen und Neues, Besseres beginnen. Die Angst vor einem Verlust ist eben größer als die Freude auf einen möglichen Gewinn. Denn – man weiß es ja nicht so ganz sicher…

Wir diskutierten. Wir redeten uns die Köpfe heiß. Und wir betrachteten unser Unbehagen vorn vorne und von hinten, umkreisten es und dachten immer noch: Ach man muss auch zufrieden sein können mit dem, was man nun mal hat. Irgendwann kamen unsere Gespräche an einen Punkt, wo wir uns nur noch im Kreis drehten.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, an dem ich aufhörte, mich um meinen Blog zu kümmern. Dabei hatte ich doch mal den Anspruch, Ihnen zu zeigen, dass Internet-Marketing ganz einfach sein kann und dass es jeder schaffen kann, sich online eine Existenz aufzubauen. Tja, Pustekuchen… „irgendwie“ war mir die Lust vergangen. Dazu kam noch jede Menge Stress von außen. Die Ursache dafür kam natürlich von innen.

Die Wochen vergingen, wir müffelten vor uns hin und guckten uns immer wieder seufzend an.

Ziellos, planlos, ratlos.

Und genau das fiel uns auf: Ziellos. Das war es nämlich, was fehlte. Wir hatten kein Ziel, mit dem wir uns wirklich identifizieren konnten. Nichts, wofür wir brannten.

Woran das lag, war offensichtlich: Unser ganzes Leben lang hatten wir Entscheidungen vom Kopf her getroffen statt aus dem Herzen. Wir taten, was uns andere rieten und eines ergab sich aus dem anderen – logischerweise, dachten wir. Dass wir oft nicht mit dem Herzen dabei waren, wollten wir nicht merken. Denn es gab ja durchaus Erfolge und wir konnten uns nicht erklären, warum wir die nicht wirklich genießen konnten. Das heißt, wir versuchten es erst gar nicht. Außerdem hielten wir das Ganze für absolut normal. Das tun, was man liebt? Ja klar, wir hatten Hobbies. Und Freunde. Und denen ging es ähnlich. Was für uns eine Bestätigung war, dass das alles ganz normal ist…

Also doch: Weiter so? Aber wie würden dann die nächsten 20 Jahre aussehen? Kurz und gut, wir kamen an den Punkt, wo wir sagten: Jetzt oder nie. Beide hatten wir das Gefühl, dass wir uns an unserem Lebensende ein Beharren im Festgefahrenen sehr übel nehmen und es sehr bereuen würden. Nie zu wissen, was sein könnte, nie zu erfahren, was hinter dem Horizont liegt…

Also Veränderung. Aber wie?

Schließlich ist kein Weg der richtige, wenn man das Ziel nicht kennt.

Die erste Aufgabe war also, dass wir unser Ziel bzw. unsere Ziele (schließlich sind wir zwei ziemlich eigen-artige Personen) finden. Methoden dazu gibt es viele. Wir lasen und lasen… Immer wieder tauchte bei mir die Frage auf: Ist es das wirklich oder rede ich mir das nur ein bzw. mache ich mir da was vor. Selbstzweifel – das kennen Sie möglicherweise ;-) . Eine relativ einfache Methode bestätigte schließlich etwas, das auch früher schon, eigentlich seit Jahrzehnten, immer wieder aus der Tiefe meiner Seele aufgetaucht war.

Dann überschlug sich alles. Manches Mal haben wir zwar sehr hart geschluckt, zum Beispiel weil die Immobilienpreise dort, wo wir wohnten, im Laufe der Jahre um gut die Hälfte in den Keller gegangen waren. Ganz einfach weil es außer schöner Landschaft dort nicht viel gibt und das Angebot an Immobilien sehr hoch ist. Ein ziemlich herber Verlust. Trotzdem waren wir nicht mehr bereit, unser Glück und die Freiheit, das zu tun was wir lieben, gegen Geld und Besitzwahrung zu tauschen. Wir besaßen das Haus ja auch nicht, es besaß uns…

Als wir dann eine neue Bleibe gefunden und das Haus verkauft hatten, erst dann erzählten wir unseren Freunden davon. Die Reaktionen waren anders als ich gedacht hatte. Ich hatte eher mit einem erschrockenen „Aber Ihr könnt doch nicht einfach…“ gerechnet. Anscheinend aber hatten die schon gemerkt, dass etwas nicht mehr stimmte, dass wir in unserem eigenen Leben nicht mehr wirklich zuhause waren.

Was dann folgte, war allerdings heftig. Ein Haus zu räumen, in dem man so lange gewohnt hat und in dem genug Platz war, dass man eigentlich nichts wegwerfen musste… Es war eine Riesenarbeit. Aber es war auch eine Befreiung. Loszulassen, sich von den Dingen zu trennen, die man nicht mehr braucht, finde ich absolut beglückend. Und wir stellten dabei fest, wie wenig man wirklich braucht, wie viel von dem ganzen Kram, der sich angesammelt hat, total überflüssig ist.

Mit Gegenständen, die wir horten ohne sie zu brauchen, müllen wir uns einfach nur zu. Nicht nur im Äußeren, sondern auch im Inneren. Kennen Sie den Satz: „Aber das ist doch noch gut…“? Prima, dann kann man das ja verschenken an jemanden, der es wirklich braucht. Oder zumindest günstig verkaufen…

Fast erschreckend schnell und ziemlich unfeierlich kam dann der Tag, an dem wir von unserem alten Leben Abschied nahmen.

Rund zwei Drittel unserer Besitztümer hatten wir verkauft, verschenkt, gespendet oder schlicht verschrottet, das restliche Drittel passte wie geplant in einen Möbelwagen. Merkwürdigerweise habe ich immer noch das Gefühl, zu viel Kram zu besitzen…

Inzwischen haben wir uns eingerichtet in unserem neuen Leben, das ein totaler Kontrast ist zu unserem alten. Berlin statt Landleben pur, Balkon statt viel zu großem Grundstück, ich will statt ich muss.

Deshalb habe ich jetzt auch wieder Spaß an dem, was ich hier tue. Wichtiger, als Ihnen zu zeigen, wie man ein Blog aufsetzt, E-Mail-Marketing macht und Affiliate-Links einbindet, ist mir inzwischen jedoch etwas anderes. Das ist die innere Einstellung, das Mind-Set. Denn viel wichtiger als sich nur auf „Geld verdienen im Internet“, auszurichten, wichtiger als nur das „Ich kann arbeiten wann und wo ich will“ ist es, finde ich, dass Sie Ihr Ziel finden. Nicht EIN Ziel, nein, IHR Ziel. Das ist ganz wichtig. Dass Sie ganz genau wissen, was Ihre Leidenschaft ist, wofür Sie brennen.

Sie denken jetzt, ich übertreibe? Viel zu krass formuliert? Nein, definitiv nicht. Sie müssen bei dem, was Sie machen, Bilder Ihres Traumlebens vor Augen haben und Schmetterlinge im Bauch wie bei Ihrer ersten Liebe.

Wie das gehen soll? Das habe ich mich vor einigen Monaten auch gefragt. Vor allem dann, wenn mal wieder Zweifel aufkamen: Ist das wirklich das Richtige für mich…? Das kann ich doch nicht… Dafür weiß ich doch noch viel zu wenig… Dazu bin ich noch lange nicht gut genug… Sicher kennen Sie das alles. Inzwischen weiß ich – es geht. Schritt für Schritt, ganz easy. Ich schreibe hier über alles das, was ich kennen gelernt habe und was mir geholfen hat – Methoden, Bücher, Kurse, Affirmationen, Coaches…Und Sie nehmen sich davon das, was sich für Sie richtig und gut anfühlt.

Sie schaffen das. Ich habe es ja auch geschafft ;-)

“In 20 Jahren wirst du die Dinge, die du nicht getan hast, mehr bedauern als deine Taten. Also, mach die Leinen los und segle fort aus dem sicheren Hafen. Fang den Wind in deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke.” (Mark Twain).

Gehen Sie mit mir auf die Suche. Auf die Suche nach Ihrer Bestimmung, nach Freude, Glück, Gesundheit und Wohlstand im Inneren und im Äußeren.

Ihre
Jutta Schumacher

P.S.:
Das war jetzt eine ziemlich langer Anlauf, ich weiß. Ich kann halt immer noch nicht kurz ;-) Demnächst erzähle ich Ihnen, welche konkreten Methoden zur Zielfindung für uns hilfreich waren.

P.P.S.:
Das Thema Internet-Marketing wird nicht völlig vernachlässigt werden, immer wieder werde ich auch über die besten Tools schreiben, die ich im Zuge meiner eigenen Entwicklung kennen lerne.

Das hier war für mich ein Anfang auf dem Weg zur Befreiung von Überflüssigem:

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